Solidarität mit den kämpfenden Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie!

Das Angebot von Gesamtmetall, welches in der zweiten Verhandlungsrunde vorgelegt wurde würde für euch, die Kolleginnen und Kollegen, in der Metall- und Elektroindustrie eine Reallohnsenkung bedeuten. Doch wir wissen, es braucht diese Lohnerhöhungen, gerade jetzt wo die Inflation auf über drei Prozent gestiegen ist. Denn wir alle spüren die gestiegenen Preise. Ob bei den Mieten, an der Tankstelle oder am Supermarkt.
Als Föderation Demokratischer Arbeitervereine (DIDF) stehen wir solidarisch an eurer Seite und unterstützen euren Kampf, für…
– 5 Prozent mehr Lohn
– Eine soziale Komponente für untere Entgeltgruppen, Auszubildende und Teilzeitbeschäftigte
– Gewinnbeteiligung für wirtschaftlich gute Betriebe
Doch es geht in dieser Tarifrunde um viel mehr. Parallel zur Tarifrunde in der Fläche, laufen die Verhandlungen bei Volkswagen. Dort hat der Volkswagen Vorstand zehn der dreizehn Tarifverträge gekündigt und möchte grundlegend über die Arbeitsbedingungen neu verhandeln.
Zudem fordern sie ein einfrieren der Löhne bis zum Jahre 2030.
Gleichzeitig stellt der Mercedes Vorstand die 35 Stundenwoche in Frage und fordert eine 38 Stundenwoche ohne Lohnausgleich. Auf diese Angriffe, die durch Unternehmen und Bundesregierung auf euch zukommen, braucht es eine klare Antwort: Hände weg von Rechten und Errungenschaften!
In dieser Auseinandersetzung sagen wir: Euer Kampf ist unser Kampf!
